Babyschwimmen: Was gibt es zu beachten?

Vor der Geburt fühlt sich das Baby pudelwohl in seiner durch das Fruchtwasser geschützten Umgebung. Auch nach der Geburt gewöhnt es sich sehr schnell ans Wasser und genießt die Umgebung, die derjenigen vor der Geburt so ähnlich ist. Egal ob sich Babys entspannt treiben lassen oder freudig herumspritzen, ein Babyschwimmkurs bringt nicht nur Spaß, sondern fördert auch die Entwicklung.

Sobald der Schluck-, Husten- und Niesreflex vorhanden ist (etwa ab einem Alter von drei Monaten) können Babys an einem Babyschwimmkurs teilnehmen. Außerdem muss der Säugling den Kopf heben und halten können. In ca. 32 Grad warmen Wasser genießen die Babys die Zuwendung und ein Gefühl der Geborgenheit durch ihre Eltern. Das Wasser lernen sie spielerisch mit Quietscheentchen, Wasserstrahlen oder Schwimmmatten kennen. Die Kurse dauern ungefähr eine viertel bis zu einer halben Stunde. Falls sich das Baby aber unwohl fühlt oder friert, sollte es schon früher aus dem Wasser geholt und warm in ein Badehandtuch eingewickelt werden. Gleiches gilt für das Tauchen, das in den meisten Babyschwimmkursen angeboten wird: Aufgrund des angeborenen Atemschutzreflexes bereitet es in der Regel keine Probleme. Wenn es dem Baby jedoch nicht behagt, sollte das Tauchen ausgesetzt werden.

Nach dem Schwimmbadbesuch sollten die Kleinen gut abgeduscht und eingecremt werden. Babys, die unter Herzproblemen oder Atemwegserkrankungen leiden bzw. anfällig für Infekte sind, sollten besser nicht ins Schwimmbad kommen. Fragen Sie deshalb vor dem ersten Schwimmbadbesuch Ihren Kinderarzt um Rat.

Babyschwimmen

Babyschwimmen: Gut für das Kind und die Eltern

Babyschwimmen tut dem Kind und gleichzeitig den Eltern gut: Das Schwimmen fördert die Entwicklung des Babys, zum Beispiel indem der Gleichgewichtssinn angeregt und die Muskulatur gestärkt wird. Beim Babyschwimmen können die Kleinen zudem Bewegungen austesten, die ihnen im Alltag noch nicht gelingen, da sie sich ihrer Bewegungen im Wasser sicherer fühlen. Für die Eltern bietet sich außerdem die Gelegenheit, sich vom Alltag zu lösen und Entspannung zu finden. Weil die Babys durch die körperliche Aktivität schnell müde nach dem Babyschwimmen werden, schlafen sie zu Hause meist gut und lange.

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