Gesund in der Schwangerschaft

Es ist völlig normal, dass vieles sich jetzt anders anfühlt und Ihr Körper jetzt anders auf Dinge reagiert. Hier erfahren Sie ein wenig mehr darüber, wie man trotz dieser riesigen, körperlichen Herausforderung immer noch rundum gesund bleibt.

Für ein gesundes Baby

Für ein gesundes Baby sind Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten ein zentraler Faktor, ebenso wie ihre Gewohnheiten, was bestimmte Genussmittel betrifft.

Alkohol, Nikotin, Koffein

Auf Alkohol und Nikotin sollten Sie komplett verzichten.

Ebenso bergen gewisse alltägliche Nahrungsmittel Gefahren für Ihr ungeborenes Kind. Dazu gehören Kaffee oder Tee im Übermaß: hier gelten mehr als vier Tassen Kaffee oder mehr als sechs Tassen Schwarztee pro Tag als eine sichere Menge. Früchtetee oder Säfte – allerdings ohne zu viel versteckten Zucker – sind unbedenklich.

Nahrungsmitteln mit Bakterien

Ebenso sollte man auf bestimmte Weichkäse wie Camembert, Brie oder Blauschimmelkäse wie Gorgonzola oder Roquefort verzichten. Auch Salat ist unbedingt gut zu putzen – und im Restaurant besser nicht zu bestellen. Das Gleiche gilt für rohes Fleisch, rohen Fisch, weiche oder halbgare Eierspeisen. All diese Lebensmittel enthalten Bakterien, die potentiell gefährlich für ihr Kind sein können.

Das Gute ist: oft sagt Ihr eigener Körper Ihnen, was er nicht mehr will, weil Ihnen angesichts solcher Lebensmittel oder Getränke einfach übel wird. Auch bekämpft der Körper das vermehrte Auftreten von Bakterien bei einem Infekt sofort mit Fieber in der Schwangerschaft – hier ist also ein leicht erhöhte Temperatur keine Gefahr, sondern eine Hilfe. Ab 39 Grad Körpertemperatur oder bei anhaltendem Fieber (länger als drei Tage) oder bei Fieber ohne erkennbare Ursache, sollten Sie allerdings zum Arzt gehen.

Damit Sie sich wohlfühlen

Wenn Sie vorher viel Sport gemacht haben, beraten Sie sich mit Ihrem Arzt, was jetzt ratsam ist und worauf Sie für die nächsten paar Monate lieber verzichten.  Haben Sie vor der Schwangerschaft nie Sport getrieben, sollten Sie jetzt vielleicht ein Training für den Beckenboden machen, oder andere Sportangebote speziell für Schwangere, wie im Bereich Yoga oder Schwimmen wahrnehmen. Ein Spaziergang täglich ist auch ein hervorragendes „Training“ für Herz und Kreislauf.

Egal, welchen Sport Sie nun wählen, haben Sie keine Angst davor, ins Schwitzen zu kommen. Es darf Ihnen in der Schwangerschaft ruhig auch mal ein bisschen wärmer werden. Achten Sie nur darauf, dass Sie sich nicht im Anschluss an den Sport verkühlen und daraus womöglich Fieber wird.

Hören Sie auf Ihren Körper!

Das Wichtigste ist, dass Sie lernen auf Ihren Körper zu hören: essen Sie das nicht, was er nicht mag und bereiten Sie ihn durch ein gemäßigtes Ertüchtigungsprogramm schon von Anfang an auf den großen Babybauch der letzten Wochen und die Geburt vor.

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