Interview-Serie: Babysicherheit

Hallo Jennifer, beim letzten Mal haben wir über die Erstausstattung für das Baby gesprochen. Was macht ihr denn in Sachen Sicherheit?

Unser Neugeborenes wird nicht gleich den gesamten Haushalt auf den Kopf stellen – wir müssen also nicht sofort alles anschaffen. Aber wenn wir etwas kaufen, sollte das natürlich kein Risiko für unseren Kleinen darstellen.

Auf was genau achtet ihr?

Beim Kauf des Babybettchens haben wir beispielsweise darauf geachtet, dass der Kopf nicht durch die Stäbe passt. Auch einen Babyschlafsack haben wir schon gekauft, das ist viel sicherer als eine Bettdecke. Ein Schlafsack kann nicht über den Kopf und nicht vom Körper rutschen. Bei der Matratze haben wir auf die Luftdurchlässigkeit geachtet und dass sie keine Schadstoffe ent-hält. Immerhin verbringt unser Baby mehr als die Hälfte des Tages darauf.

Kauft ihr auch elektrische Geräte? Wenn ja, nach welchen Kriterien wählt ihr die aus?

Wir haben ein einfaches Babyfon gekauft, das strahlungsarm ist. Ein schlichtes Gerät ohne Schnickschnack. Einige Modelle bieten auch Zusatzfunktionen wie eine Gegensprechanlage – so kann man bereits mit dem Kind reden, wenn man auf dem Weg ins Zimmer ist. Andere Babyfone machen ein sanftes Schlummerlicht, das sich langsam ausschaltet und wieder angeht, wenn Geräusche zu hören sind. Auch bei der neuen Wärmelampe haben wir auf Qualität geachtet und sie so montiert, dass der Sicherheitsabstand zwischen Lampe und Wickeltisch stimmt.

Was habt ihr für die Zeit geplant, wenn euer Kind größer ist?

Sobald unser Kleiner herumkrabbelt, sichern wir die Steckdosen. Auch Schutzgitter vor Treppen und Klemmschutz vor den unteren Schubladen werden wir dann in die Wohnung einbauen. Die Küche suchen wir ebenfalls nach Gefahrenquellen ab. Kleinkinder lieben es, Töpfe und Küchengeräte aus- und einzuräumen. Vor allem den Schrank mit Müll und Putzmittel sichern wir mit einem Kinderschutz. Wir haben schon eine Liste gemacht, wo wir Gefahrenherde erkannt haben: Dazu gehört der Herd, das Badezimmer, das wir mit rutschfesten Badematten auslegen, und die Pflanzen. Mal schauen, welche giftig sind. Früher oder später wird sich unser Kleiner wahrscheinlich alles in den Mund stecken – da wollen wir vorbereitet sein.

Die Geburt rückt näher: Nächstes Mal klärt uns Jennifer darüber auf, was es alles zu tun gibt, wenn es ernst wird. Bis dahin, bleiben Sie gesund!

Die Schwenninger Krankenkasse bietet werdenden Müttern erstklassige Leistungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Baby. Jetzt anrufen und beraten lassen. 0800 0104501 (kostenfrei für Mobilfunk/Festnetz). Täglich von Montag bis Freitag von 08:00 – 18:00 Uhr.

Leave a Reply

* Pflichtfelder