Interview-Serie: Dos and Don‘ts

Hallo Jennifer, du siehst entspannt aus – geht es dir gut?

Ja, danke der Nachfrage. Ich fühle mich tatsächlich sehr wohl in meiner Haut! Mir ist nicht mehr so häufig übel wie zu Beginn der Schwangerschaft, außerdem bin ich seltener müde. Ich bin auch viel unternehmungslustiger, unter anderem war ich auch mal wieder beim Friseur.

 Ich habe gehört, dass Haarefärben schädlich für das Ungeborene sein kann. Stimmt das?

Das dachte ich zunächst auch. Ich habe deshalb meinen Arzt gefragt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die chemischen Substanzen, die über die Kopfhaut in den Körper gelangen, Schäden beim Kind verursachen, ist äußerst gering. Er hat mir aber empfohlen, Haarfarbe auf pflanzlicher Basis zu verwenden – sicher ist sicher.

Gibt es Dinge, die für dich zur Zeit tabu sind?

Ja, natürlich – Alkohol beispielsweise. Das kann beim Baby schwerwiegende Entwicklungsschäden verursachen. Am Anfang denken viele Mütter vielleicht, dass ein Gläschen ab und an nicht schaden kann, aber Alkohol ist während der Schwangerschaft ein absolutes No-Go. Auch mit Medikamenten bin ich äußerst vorsichtig. Ich habe mir angewöhnt, meinen Arzt zu fragen, bevor ich etwas einnehme.

Und wie ist das mit dem Rauchen?

Selbstverständlich ist Rauchen auch absolut tabu. Der Körper der Mutter soll dem Ungeborenen Schutz bieten und es mit allem versorgen, was es für eine gesunde Entwicklung braucht. Teer und Nikotin zählen da bestimmt nicht dazu – ganz im Gegenteil. Darüber hinaus achte ich darauf, mich nicht in Räumen aufzuhalten, in denen geraucht wird.

Darfst du eigentlich verreisen, beispielsweise eine Fernreise mit dem Flugzeug antreten?

Ja, das ist kein Problem. Allerdings sollte man darauf achten, in welcher Schwangerschaftswoche man ist. Ich möchte mein Kind nicht unbedingt in einem Flugzeug zur Welt bringen. Manche Fluggesellschaften lehnen es sogar ab, werdende Mütter nach der 27. Schwangerschaftswoche mitzunehmen. Ansonsten ist es ratsam, wegen der erhöhten Trombosegefahr Kompressionsstrümpfe zu tragen.

Danke für das Gespräch! Beim nächsten Mal beschäftigen wir uns mit der Frage, was Schwangere essen dürfen und worauf sie lieber verzichten sollten.

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