Interview-Serie: Nach der Geburt

Jennifer, du bist jetzt frischgebackene Mama. Herzlichen Glückwunsch! Wie geht es euch und eurem Sohn?

Wir sind überglücklich und total überwältigt: Jetzt sind wir eine kleine Familie.
Unseren Kleinen nach der Geburt zum ersten Mal in den Armen zu halten war unbeschreiblich schön.

Das Ganze war wahrscheinlich auch ziemlich anstrengend, oder?

Klar, die neue Situation schlaucht ganz schön: Unser Baby schläft höchstens zwei, drei Stunden am Stück. Am Anfang ist es ziemlich schwierig herauszufinden, warum er schreit. Mittlerweile kann ich aber schon ganz gut unterscheiden, ob er hungrig, müde oder quengelig ist.

Apropos hungrig: Wie kommst du denn mit dem Stillen zurecht?

Meine Hebamme hat mir gezeigt, wie ich unser Baby am besten anlege. Die Umstellung auf Muttermilch hat den Kleinen aber ein paar Tränen gekostet, der Magen-Darm-Trakt von Säuglingen reagiert gerne mal empfindlich. Auch wenn er hastig trinkt oder sich verschluckt, bekommt er Bauchschmerzen. Ich lasse ihn vorsorglich nach jeder Mahlzeit ein Bäuerchen machen und massiere ihm manchmal den Bauch mit Öl.

Hast du deine Ernährung deswegen umgestellt?

Ich achte natürlich auch während der Stillzeit auf meine Ernährung. Das hilft auch dabei, die angesetzten Pfunde wieder loszuwerden. Zusätzlich habe ich auch mit der Rückbildungsgymnastik begonnen, natürlich erst nach Rücksprache mit meinem Gynäkologen.

Gehst du in einen Kurs?

Ja, einmal in der Woche treffe ich mich mit anderen Müttern und ihren Babys zur Gymnastik. Ich kann mich dort mit anderen Frauen austauschen und unser Kleiner kommt mit anderen Babys zusammen.

Wahrscheinlich besuchen euch jetzt viele Freunde, Verwandte und Kollegen – habt ihr noch genügend Zeit für euch?

Ist doch prima, dass sich so viele für uns freuen. Aber wir achten darauf, dass die vielen Besucher uns und unser Baby nicht aus dem Rhythmus bringen.

Habt ihr schon einen Kinderarzt?

Ja, wir haben unseren Kinderarzt bereits vor der Geburt ausgewählt. Das sichert nach der Entlassung aus dem Krankenhaus einen reibungslosen Ablauf und ist allein schon wegen der Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 wichtig. Die regel-mäßigen Checks sind Pflicht und werden von der Krankenkasse bezahlt. Die ersten beiden Vorsorgeuntersuchungen U1 und U2 haben noch die Ärzte im Krankenhaus gemacht: Atemfrequenz, Herzschlag, Knochenbau, Schilddrüsenfunktion und so weiter. Die anderen Untersuchungen macht unser Kinderarzt. An der Praxis gefällt mir, dass ich nachfragen kann und das Gefühl habe, gut aufgehoben zu sein. Außerdem haben wir einige Empfehlungen von Bekannten bekommen.

Jennifer, vielen Dank, dass du uns die letzten Monate Rede und Antwort gestanden hast. Euch und eurem Kleinen wünschen wir für die Zukunft alles Gute!

 

 

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