Interview-Serie: Partnerschaft

Eine Schwangerschaft bringt viele Veränderungen mit sich – vor allem in der Partnerschaft. Wie erleben du und dein Mann die Schwangerschaft?

Meist als etwas Schönes. Allerdings ist das unser erstes Kind – oft haben wir das Gefühl, nicht hundertprozentig vorbereitet zu sein. Manchmal kommt es deshalb auch zu Missverständnissen oder kleinen Konflikten.

Wie sehen diese Konflikte aus?

Wir Frauen sind in der Schwangerschaft häufig unausgeglichen. Das gleicht dann einer Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Freude, Glück und Frustration. Für den Partner können diese Gefühlsschwankungen befremdend wirken, schnell kann es zu Auseinandersetzungen kommen.

Wie meistert ihr solche Tage?

Wir haben von Anfang an viel miteinander geredet. Über die Schwangerschaft selbst und das künftige Leben mit dem Kind – wer übernimmt welche Aufgaben, wie soll die Erziehung aussehen, was machen wir, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind? Wir arbeiten ständig an unserer Partnerschaft. Toleranz und Verständnis sind wohl die wichtigsten Schlagworte.

Wie unterstützt dich dein Mann?

Mein Mann hat mich bereits zu zahlreichen Terminen begleitet. Der erste wichtige Termin war beim Frauenarzt, als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. Danach wollte ich, dass er mit zur Ultraschalluntersuchung kommt. Seitdem wissen wir ja auch, dass es ein Junge wird. Außerdem war mein Mann dabei als ich meinen Geburtsvorbereitungskurs begonnen habe.

Was sollte ein aufmerksamer Partner noch tun?

Mir fällt es nicht mehr so leicht, schwere Sachen zu tragen. Mein Mann nimmt mir das aber ab und hilft mir bei der Hausarbeit. Auch wichtige Entscheidungen haben wir gemeinsam getroffen, beispielsweise die Wahl des Krankenhauses, des Arztes oder der Hebamme. Damit hat er mich ziemlich entlastet.

Nächstes Mal zeigt uns Jennifer, was zur Erstausstattung ihrer Tochter dazugehört. Bis dahin, bleiben Sie gesund!

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