Interview-Serie: Schwangerschaftsvorsorge

Jennifer, du warst heute beim Frauenarzt. Seid ihr beide wohlauf?

Ja, uns beiden geht es sehr gut. Ich hatte heute eine Ultraschalluntersuchung, mein Mann war auch dabei. Es war wirklich faszinierend, unser Baby zu sehen. Die Schwangerschaft wird dadurch noch greifbarer, auch für meinen Mann.

Hast du schon deinen Mutterpass bekommen?

Ja, bereits an dem Tag, als mein Frauenarzt mir bestätigt hat, dass ich schwanger bin. Das war ein ganz besonderer Moment für mich. Darin werden die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen festgehalten, aber auch allgemeine Informationen zu meiner Gesundheit und der meines Babys, beispielsweise Blutgruppe, Eisengehalt im Blut, Lage und Gewicht des Babys sowie der voraussichtliche Geburtstermin. Im Notfall können all diese Informationen lebensrettend sein. Ich trage ihn deshalb immer bei mir.

Welche Vorsorgeuntersuchungen kommen in nächster Zeit auf dich zu?

Bis zur 32. Schwangerschaftswoche gehe ich von nun an alle vier Wochen zum Frauenarzt, ab dem achten Monat dann alle zwei Wochen. Insgesamt gibt es drei Ultraschalluntersuchungen, um zu sehen, ob sich unser Kind gut entwickelt.

Gehört eine Fruchtwasseruntersuchung auch zur regulären Schwangerschaftsvorsorge?

Nein, das ist eine zusätzliche Untersuchung. Der Frauenarzt kann so feststellen, ob das Kind Erbkrankheiten oder das Down-Syndrom hat. Die Untersuchung wird Frauen normalerweise erst bei Schwangerschaften ab dem 35. Lebensjahr empfohlen, oder wenn es beim Ultraschall Auffälligkeiten gibt.

Bestehen bei der Fruchtwasseruntersuchung Risiken?

Das Fruchtwasser wird mit einer Spritze direkt aus der Gebärmutter entnommen. Das kann zu einem Verlust von Fruchtwasser führen und unter Umständen die Gebärmutter oder das Kind verletzen. In manchen Fällen kommt es auch zu einer Fehlgeburt. Ob man diese Untersuchung machen lässt oder nicht, ist für werdende Eltern sicher keine leichte Entscheidung. Auf jeden Fall sollten sie sie gemeinsam mit ihrem behandelnden Frauenarzt treffen.

Dann drücken wir die Daumen, dass deine Schwangerschaft weiterhin so gut verläuft. Beim nächsten Mal sprechen wir darüber, worauf Jennifer während ihrer Schwangerschaft besser verzichten sollte.

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