Meine weitere Lebensplanung: Kind und Beruf

Viele Eltern wünschen sich beides: Familie und eine berufliche Entwicklung. In manchen Fällen stellt sich eine Entweder-Oder-Frage auch gar nicht, weil die Haushaltskasse zwei Gehälter benötigt. Kind und Beruf zu kombinieren erfordert Organisation und Team-Work. Während der Schwangerschaft können Paare die neue Aufgabenverteilung bereits vorbereiten.

Baby und Job – Wie kann das aussehen?

Eine Schwangerschaft hat einen großen Vorteil: Sie dauert 40 Wochen. Selbst wenn das Baby nicht geplant war, haben die Eltern dadurch immerhin viel Zeit, sich auf die neue Situation vorzubereiten. Beide Partner können sich Gedanken darüber machen, wie sie das Projekt Familie angehen möchte – und wie ihre berufliche Zukunft aussehen soll. Fangen Sie am besten im Status quo an: Wo stehen Sie momentan? Sind Sie mit Ihrer Job-Situation zufrieden? Oder liebäugeln Sie schon länger mit einer Veränderung?

 

Für die Zeit mit Kind gibt es sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten: Manche Eltern freuen sich auf eine Auszeit vom Job und möchten sich ganz der Kinderbetreuung widmen. Für andere ist eine Babypause auch die Chance, sich nebenbei weiterzubilden oder im besten Fall eine ganz neue Qualifikation zu erwerben. Fernstudium und neue eLearning-Programme machen das möglich. Dann stellt sich allerdings auch die Frage nach dem Wiedereinstieg. All diese Fragen führen bei jungen Eltern manchmal zu gemischten Gefühlen. Sie sorgen sich, ob die Herausforderung Familie und Job zu meistern ist.

Kind und Beruf

Unplanbar – der Faktor Kind

Eltern, die bereits wenige Wochen nach der Geburt wieder voll im Job stehen möchten, sind auf eine gute Organisation angewiesen. Speziell, wenn das erste Kind unterwegs ist, sind die Erwartungen manchmal etwas zu hoch gegriffen. Zwar mögen die Eltern Organisationstalente sein, Babys sind es leider nicht. Im Leben mit Kind läuft nicht mehr alles nach Plan.

 

Damit die Herausforderung „Kind und Beruf“ in der Balance bleibt, ist es hilfreich, ein wenig „Luft“ mit einzuplanen. Existiert ein Netzwerk aus Familie oder Freunden, die speziell in der ersten Zeit aushelfen können? Gibt es Flexibilität bei den Arbeitszeiten oder ist die Einrichtung eine Home Office möglich? Was passiert, wenn das Kind krank wird? Im Hinblick auf den Fachkräftemangel und den fehlenden Nachwuchs in unserer Gesellschaft zeigen sich viele Unternehmen zunehmend bereit, individuelle Arbeitsmodelle zu entwickeln. Es lohnt sich daher, über die klassischen Formen wie Vollzeit und Teilzeit hinauszublicken.

 

Zwar lässt sich der Faktor Kind nicht zu 100 % planen, trotzdem raten erfahrene Eltern dazu, sich rechtzeitig Gedanken um die berufliche Zukunft zu machen: Informationen einholen, Ideen entwickeln, Wünsche und Erwartungen abstecken. Gemeinsam können Sie dann überlegen, was realistisch ist, und wie Sie gemeinsam Ihr Projekt Familie ausgestalten möchten.

 

 

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