Nahrungsmittelallergie bei Babys

Nahrungsmittelallergie bei Babys? Deutschlandweit leiden bis zu acht Prozent aller Kinder unter einer echten Nahrungsmittelallergie. Auch wenn diese im Vorschulalter oft wieder von selbst verschwindet, lässt sich das Risiko mit einigen hilfreichen Maßnahmen schon präventiv angehen, um gerade genetisch vorbelasteten Babys einen gesunden Start ins Leben zu erleichtern.

 Woran lässt sich eine Nahrungsmittelallergie bei Babys erkennen?

Bei Babys und Kleinkindern äußert sich die Allergie besonders häufig in Durchfall und Erbrechen, aber auch in Reaktionen der Haut, Schleimhaut und Atemwege. In den ersten Monaten tritt vorwiegend die Milcheiweiß- oder sogenannte Kuhmilchallergie zutage, aber auch Allergien gegenüber Hühnerei, Fisch, Nüssen, Weizen und Soja können sich bereits im frühesten Kindesalter herausbilden. Sollten Sie unklare Symptome bei Ihrem Kind bemerken, so sprechen Sie Ihren Kinderarzt darauf an. Sollte auch der Kinderarzt den Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie haben, ist es sinnvoll, zur Abklärung einen Allergologen aufzusuchen.

Tipps zum Vorbeugen von Allergien

Bestenfalls informieren Sie sich schon während der Schwangerschaft über das Auftreten von Allergien in Ihrer Familie, um gegebenenfalls auf ein erhöhtes Allergierisiko reagieren zu können. Über die für Schwangere ratsame ausgewogene Ernährung hinaus müssen Sie sich in der Regel nicht einschränken. Nur falls Sie rauchen, sollten Sie und alle in Ihrem Haushalt lebenden Personen unbedingt damit aufhören: Neben zahlreichen anderen Gesundheitsrisiken erhöht sich beim Baby durch das Rauchen und Passivrauchen das Allergierisiko.

Nach wie vor gilt das Stillen in den ersten sechs Monaten als solide Grundlage, um besonders Allergien bei familiär bekanntem Risiko vorzubeugen. Mütter, die nicht stillen möchten oder können, greifen bei Babys mit Allergierisiko zu hypoallergener Anfangsmilch. Diese finden Sie in den meisten Super- oder Drogeriemärkten. Nach dem Abstillen und mit dem Beginn des Fütterns von Beikost sollten Sie Ihrem Baby genügend Zeit geben, sich jeweils an ein neues Lebensmittel zu gewöhnen. Anfangs können dies zum Beispiel Möhren und Kartoffel sein, erst später (ab dem 8. Monat) sollten Kuhmilch und Fleisch auf dem Speiseplan stehen. Ab dem zweiten Lebensjahr kann ein Versuch mit Ei, Fisch, Soja, Weizen und Nüssen gestartet werden, denn dann ist in der Regel die kritische Phase vorüber, in der Lebensmittelallergien besonders oft ausgelöst werden.

Sicherheit-fürs-Baby

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