Interview-Serie: Rechtliche Fragen und die richtige Geburtsvorbereitung

Jennifer, nur noch wenige Monate bis zum Entbindungstermin. Arbeitest du schon weniger?

Nein, ich arbeite noch immer Vollzeit. Zwischen 20 und 6 Uhr oder an Sonn- und Feiertagen darf ich allerdings nicht arbeiten – aber das ist bei meinem Job sowieso nicht nötig. Sechs Wochen vor meinem Entbindungstermin bleibe ich dann zu Hause sowie mindestens acht Wochen nach der Geburt. Sollte es eine Frühgeburt sein oder Mehrlinge, stehen mir sogar zwölf Wochen zu.

„Gleich geschafft!“ – die Hebamme hilft während der Entbindung

Nach der Eröffnungsphase beginnt die Austreibungsphase. Sie wird meist als der anstrengendste Teil der Entbindung empfunden, dauert aber nur etwa 30-60 Minuten. Starke „Presswehen“ schieben das Kind in kurzen Abständen (ca. 3 Wehen alle 10 Minuten) durch den Geburtskanal. Immer wenn eine Wehe kommt, presst die Schwangere aktiv mit. Zuerst tritt der Hinterkopf des Kindes hervor. Die Hebamme unterstützt mit den Händen, dass sich der Kopf des Kindes während der Geburt in den Nacken legt und Scheitel, Stirn, Gesicht und Kinn zum Vorschein kommen. Damit die Schultern gut durch die Beckenöffnung passen, muss sich das Kind drehen – die Hebamme hilft auch hier mit geschickten Handgriffen. Sind beide Schultern geboren, folgt rasch der gesamte Körper. Die Geburt ist vollbracht und …