Verhütung vor der Schwangerschaft

Die richtige Verhütungsmethode zu finden, bedeutet immer auch Kompromisse einzugehen. Sie soll nicht nur eine Schwangerschaft verhindern und möglichst auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen, sondern gleichzeitig möglichst preisgünstig, einfach zu handhaben und vor allem sicher und zuverlässig sein.
Die gewählte Verhütungsmethode hängt eng mit den eigenen Lebensumständen zusammen. So wechseln viele Menschen ihre Verhütungsmethode, je nachdem, welche Bedürfnisse aktuell im Vordergrund stehen. Weil der Umstieg auf eine andere Verhütungsmethode erfahrungsgemäß mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft verbunden sein kann, sollte man bei der Umstellung besonders aufmerksam sein – oder einer Schwangerschaft zumindest nicht ganz abgeneigt gegenüberstehen.

Natürliche Verhütung als Vorbereitung auf geplante Schwangerschaft

Für Paare, die sich schon mit der Kinderplanung beschäftigen, aber den letzten Schritt zum Wunschbaby noch nicht ganz wagen und die Verhütung absetzen möchten, eignet sich jetzt der Wechsel zu einer natürlichen Verhütungsmethode. Hier werden durch die Beobachtung verschiedener Körperanzeichen die fruchtbaren Tage der Frau ermittelt, an denen dann entweder verhütet oder auf Sex verzichtet wird. Diese symptothermale Methode zur Verhütung grenzt die fruchtbaren Tage mithilfe der Messung der Aufwachtemperatur (Basaltemperatur) und der Beobachtung des Zervixschleims ein. Die Schleimbeobachtung zeigt an, wann ein Eisprung stattfindet, während die Aufwachtemperatur signalisiert, wann er vorüber ist. Der bewusste Umgang mit dem Zyklus und das Eingrenzen der fruchtbaren Tage können sich später als nützlich erweisen, wenn eine Schwangerschaft explizit angestrebt wird.

Verhütung mit der Pille

Frauen, die mit der Pille verhüten und einen Kinderwunsch haben, sind gut damit beraten, die Pille schon etwas früher als geplant abzusetzen. Der Körper pendelt sich gerade bei der Einnahme über mehrere Jahre hinweg nicht sofort mit dem ersten Zyklus wieder in sein natürliches Gleichgewicht ein. Lassen Sie sich hierzu am besten von Ihrem Gynäkologen beraten.

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