Vorsorgeuntersuchungen Schwangerschaft

Vorsorgeunterschungen Schwangerschaft

Ist der Schwangerschaftstest positiv ausgefallen oder besteht der leise Verdacht, dass eine Schwangerschaft vorliegen könnte, ist der Besuch beim Frauenarzt nicht nur für die meisten Frauen selbstverständlich, sondern auch wichtig für die Gesundheit von Mutter und Kind. Wurde eine Schwangerschaft eindeutig festgestellt, können beim Arzt mögliche Komplikationen wie eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen werden. Da sich gerade in den ersten Wochen wichtige Organe und das Gehirn des Babys beginnen zu entwickeln, hilft die frühe Gewissheit über eine Schwangerschaft schädliche Einflüsse wie Röntgenstrahlen, Rauchen und Medikamente zu vermeiden beziehungsweiseeine bestehende medikamentöse Therapie auf in der Schwangerschaft unbedenkliche Präparate umzustellen.

Die Erstuntersuchung

Bei der Erstuntersuchung erfolgt die erste Ultraschalluntersuchung. Um eine optimale Begleitung durch die Schwangerschaft gewährleisten zu können, wird die werdende Mutter anschließend zu möglichen Vorerkrankungen, vorangegangenen Schwangerschaften und potenziellen Risiken befragt. Neben der Messung des Körpergewichts und des Blutdrucks erfolgen außerdem eine Untersuchung des Urins sowie eine gynäkologische Untersuchung. Ein Blutbild bestimmt zudem den Rhesusfaktor, um eine eventuelle Blutgruppenunverträglichkeit feststellen zu können. Auch auf mögliche Geschlechtskrankheiten und Rötelnantikörper wird bei der Erstuntersuchung geachtet.

Weitere Vorsorgeuntersuchungen

Danach folgen die Vorsorgeuntersuchungen in der Regel einmal monatlich und ab der 32. Schwangerschaftswoche vierzehntägig. Dabei werden jeweils der Blutdruck und das Gewicht gemessen, der Urin analysiert und der Stand der Gebärmutter ertastet. Zudem werden die Lage und die Herztöne des Kindes untersucht. Regelmäßig wird außerdem Blut abgenommen.

Paarbeziehung in der Schwangerschaft

Im dritten, sechsten und achten Schwangerschaftsmonat sind Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Im Fall bekannter Risiken,bei Komplikationen oder bei Mehrlingsschwangerschaften werden sie öfter durchgeführt.
Liegen familiäre Vorbelastungen oder Risiken vor, besteht die Möglichkeit zur Pränataldiagnostik z. B. zur Frühdiagnostik von Trisomie 21, die nicht in den Rahmen der normalen Vorsorgeuntersuchung fällt und das ausdrückliche Einverständnis der werdenden Mutter benötigt.

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